Archive for Tiere

Alpenmurmeltier – das verbreitetes Nagetier

Das Alpenmurmeltier (Marmota marmota) ist das drittgrößte Nagetier in Europa und kommt seinem Namen entsprechend natürlich auch hauptsächlich in den Alpen vor.

Während der Eiszeit waren die Alpenmurmeltiere auch im europäischen Tiefland anzutreffen, heute leben sie vorwiegend oberhalb der Baumgrenze und sind vor allem wegen ihres langen Winterschlafs von sechs bis sieben Monaten bekannt.

Alpenmurmeltier

Bild von Hugo von Schreck / flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

Schon die Römer kannten die geselligen Nagetiere, die oft zu hören sind, wenn sie mit ihren Pfiffen Artgenossen warnen. Schon Plinus bezeichnete die „Mus alpinus“ (Alpenmaus) als Tier, das „lebt in Löchern und pfeift wie eine Maus“.

Die Alpenmurmeltiere graben ihre Höhlen und Gänge an den Südhängen und leben in Familienverbänden von bis zu 20 Tieren zusammen.  Die Tiere haben eine Größe von 40-50 Zentimeter und einen Schwanz von ungefähr 10-20 Zentimetern. Das Fell bestehend aus einer Unterwolle bedeckt von dichten Grannenhaaren kann unterschiedlich gefärbt sein, von schiefergrau über hellbraun bis rötlichbraun. An der Bauchseite sind die Alpenmurmeltiere meist gelblich gefärbt. Sie haben einen kräftigen Körperbau mit großen Grabpfoten. Die Vorderfüße haben vier und die Hinterfüße fünf Zehen.

Sie ernähren sich vorwiegend von Wurzeln, Blättern, Blüten, Kräutern und Gräsern und machen sogar Heu um ihre Höhlen auszupolstern. Dazu knabbern sie Grashalme ab und lassen diese in der Sonne trocknen um sie dann in ihre Höhlen zu tragen.

Nach dem Winterschlaf im April/Mai paaren sich die Murmeltiere, wobei nur meist nur das ranghöchste Weibchen Junge bekommt. Zur Paarung ziehen sich „Bär“ und „Katze“ in den Bau zurück. Die Jungen (Affen) sind bei der Geburt, die meist im Juli stattfindet nur 30 Gramm schwer. Ein Weibchen bringt bis zu vier Junge zur Welt, die etwa sechs Wochen gesäugt werden, bis sie den Bau verlassen und sich dann vorwiegend von Grünfutter ernähren.

Für den Winterschlaf ziehen sich die Alpenmurmeltiere in die Winterhöhle zurück, die sie mit Heu ausgepolstert haben. Der Eingang wird durch einen Pfropfen aus Gras, Kot, Erde und Steinen verschlossen. Die Tiere schlafen eng aneinander gekuschelt mit dem Kopf zwischen den Hinterbeinen, um möglichst wenig Wärme abzugeben. Alle drei bis vier Wochen werden sie kurz wach um in einer abgelegenen Kammer die „Toilette“ aufzusuchen.

Da die Wachstumsphasen der Murmeltiere während der Sommermonate recht kurz ist, werden die Jungen erst nach der zweiten, oft aber auch erst nach der dritten oder vierten Überwinterung geschlechtsreif und bleiben auch mindestens so lange im Familienverband. Danach wandern sie dann ab um eine eigene Familie zu gründen. Revierkämpfe bei Alpenmurmeltiere sind selten, da die Tiere lieber nach unbesetzten Revieren suchen, statt sich auf Auseinandersetzungen einzulassen.

Dank ihrer großen Wachsamkeit fallen nur wenige Murmeltiere Fressfeinden zum Opfer. Mehr Tiere sterben während des Winterschlafs, wenn sie nicht über genügend Fettreserven verfügen.

Alpenmurmeltiere werden abhängig von ihrer Lebenssituation rund 12 Jahre alt. Gerade bei Jungtieren im ersten Winter ist die Sterblichkeitsrate recht hoch. Gejagt werden dürfen Murmeltiere in Deutschland nicht mehr. Sollten sie den Kontakt zu ihrer Familie verlieren, kann es schon mal passieren, dass sich diese geselligen Tiere mit Menschen oder auch Haustieren anfreunden.

Bild von Hugo von Schreck / flickr

Der große Frühjahrsputz – wie Sie einem Befall von Nagern effektiv vorbeugen

Nagern

Bild von Peter Heckert / flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

Der Sommer hat Deutschland fest im Griff – auch Nagetiere schnuppern die Liebe in der Luft und vermehren sich auf rasante Art.

5 bis 7 Junge hat ein durchschnittlicher Wurf der Hausmaus, bei der Ratte sind es schon 8 bis 12, und das ganze 7 Mal im Jahr.  Der Nachwuchs braucht eine sichere Umgebung: Wärme, Schutz vor Raubtieren und Zugang zu Wasser und Nahrung. Wo lässt sich das besser finden als in Ihrem Zuhause?
Wir zeigen Ihnen, wie Sie ihr Haus im Handumdrehen Mäuse- und Rattensicher machen können und worauf Sie beim Frühjarsputz achten sollten. Mit Hilfe dieser vorbeugenden Maßnahmen schützen Sie Ihre Familie vor den krankheitsübertragenden, kabelanfressenden,  Lebensmittel klauenden Schädlingen.

Keine Einladung zum Mitternachts-Snack

Mäuse und Ratten sind nachtaktiv und suchen sich ihre Nahrung größtenteils im Schutz der Dunkelheit. Sie lieben aufbewahrte Lebensmittel im Keller und in Lagerräumen genauso wie Ihre Küche, drei Bereiche, in dem sie die größten Chancen auf Futter haben. Die Nager sind wahre Allesfresser und nehmen sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung an: Obst, Gemüse, Müsli, Brot, Schokolade, Nüsse – es schmeckt ihnen alles.

Mit dieser Checkliste machen Sie es Mäusen und Ratten so schwer wie möglich, geeignete Futter- und Wasserquellen zu finden:

• Verschließen Sie alle Behälter mit Nahrungsmitteln sorgfältig. Hierzu gehören auch Trockennahrung, Futter für Ihre Haustiere und Vogelfutter. Am besten bewahren Sie Ihre Nahrungsmittel in geschlossenen Schränken auf anstatt auf Arbeitsflächen.
• Halten Sie Arbeitsflächen und Bereiche, in denen Lebensmittel aufbewahrt und verarbeitet werden, sauber. Krümel und auf den Boden gefallene Reste ziehen Nager magisch an.
• Reinigen Sie schwer zugängliche Bereiche, wie unter dem Ofen und hinter dem Kühlschrank.
• Lassen Sie keine Wasserquellen (z.B. Gläser mit Wasser) über Nacht herumstehen.
• Reinigen Sie abends die Näpfe Ihrer Haustiere.
• Bewahren Sie Ihre Abfälle stets verschlossen und an einem sicheren Ort auf.
• Entsorgen Sie keine Speisereste über die Toilette oder ihr Waschbecken, da hierdurch Ratten angelockt werden.
Lese diesen Artikel weiter…

Nilgans

Die Nilgans – die besondere Vogelart

 

 

Unsere besondere Nilgans ist ursprünglich in Afrika zuhause. In späteren Zeiten wurde die Nilgans als eine Art Ziervogel gehalten und somit in Mitteleuropa angesiedelt.

In unserem Video zeigt Koertes mal wieder seine Aufnahmen die er in Bad Kreuznach auf der Roseninsel erstellt hat.

Die Nilgans ist ein schönes Tier, leider mit der Rotgans verwechselt.. und in Richtung Halbgänsen… einzuordnen …

Sie ernähren sich fast nur  pflanzlich. Wenn vorhanden Essen die Nilgänse gern auf  Getreidefelder oder Weideflächen .


Video: Grischan Does / cruciniacum.eu

Ein Waldvogel wird zum Gartenvogel

 

Jeder kennt die Amsel, ein Männchen ist Schwarz und hat einen gelben Schnabel. Die Weibchen sind von dem Schnabel bis zu der Schwanzspitze braun gefärbt, so Ähnlich wie bei den Jungvögeln. Bei den Jungvögeln ist das Federkleid feiner und hat hellere Sprenkel.

Amseln halten sich sehr oft auf dem Boden auf, unterhalb von Falllaub oder auch Wiesen b.z.w Rassenflächen, dort wo die Amseln nach Nahrung suchen.

Steckbrief:
Größe: ca.25cm
Gewicht: bis ca 110 Gramm
Brutzeit: 2-3 x pro Jahr / Mai – Juli
Brutdauer: ca.14 Tage + Nestzeit ca.2 Wochen
Nahrung: Insekten, Würmer, Äpfel
Lebensraum: Wälder, Parks, Gärten, Städte

In diesem Video wird das Füttern von Jungvögel gezeigt, leider etwas Dunkel aber dennoch sehr Sehens Wert.


Video © by Koertes / cruciniacum.eu

Was ein Pfau

Pfau

Der Blaue Pfau
Pavo Cristatus genannt ist er als Familie der Phasianidae bekannt oder ganz einfach Ausgedrückt der Blaue Pfau gehört zu der Familie Fasanartigen. Diese Art gehört zu der Ordnung Hühnervögel und ist der bekannteste Vertreter der Gruppe.

Das auffällige Aussehen der Männchen macht Ihn zum Ziervogel von uns Menschen und wird Weltweit als Haustier gehalten.

Das Männchen weißt ein leuchtendes Blau am Bauch und auf der Brust auf und ist mit ca 150 cm Oberschwanzdeckfedern und 3 bis 6 kg Lebensgewicht eine bracht im Gegensatz zur Henne, die doch nur halb so schwer und eher unauffällig ist.